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Riester Rente Vergleich

Ein Riester-Rente-Vergleich macht Sinn, denn auch hier kann man viel Geld einsparen. Den Tarif-Rechner finden Sie gleich hier:


Riester Rente Erklärung & Informationen

Die Riester Rente besteht seit dem Jahr 2002 als staatlich geförderte Zusatzvorsorge im Alter. Die Beiträge und die monatliche Rente sind abhängig vom Alter des Versicherten. Je länger man in die Riester Rente einzahlt, umso besser sind die Konditionen. Doch auch bei gleichen Ausgangswerten gibt es Unterschiede bei den Anbietern. Es lohnt sich also, ein wenig Zeit zu investieren, um eine günstige und effektive Vorsorge zu finden. Wer sich im Rahmen der Planung auch über diese Beträge informieren will, sollte den hier angebotenen Tarifrechner hinzuziehen.

Die Riester Rente wurde nach dem Initiator, Walter Riester, benannt und bestimmt eine staatlich geförderte Form der Privaten Altersvorsorge als Instrument, um Versorgungslücken zwischen Arbeitsentgelt und Altersrente zu minimieren oder gar zu schließen. Notwendig geworden war diese Form der privaten Rente, weil die staatliche Rente nicht für ein ausreichendes Einkommen im Alter sorgen kann. Darüber hinaus kann die Riester Rente dazu beitragen, einen finanziellen Verlust aufzufangen, wenn man sich entschließt, vor erreichen des 67. Lebensjahres in Rente zu gehen. Da der Auszahlungszeitpunkt relativ frei bestimmbar ist, kann man Abschläge bei einer Frührente mit den monatlichen Zahlungen aus der Riester Rente sehr gut ausgleichen.

Bevor man sich entschließt, eine Riester Rente abzuschließen, sollte man sich ausgiebig über die verschiedenen Anlageformen und unterschiedlichen Anbieter informieren. Ein Riester Rente Vergleich ist auch deshalb ratsam, weil nicht jede Versicherungsform mit einem staatlichen Zertifikat ausgestattet ist. Nur Anlageformen, die dieses Zertifikat - die so genannte "Riester Zertifizierung" - erhalten haben, werden mit jährlichen Zuschüssen gefördert. Die Zertifizierungen garantieren unter anderem, dass zumindest die eingezahlten Beiträge als Rente ausgegeben werden, eine lebenslange Rentenauszahlung möglich ist und dass die Rente ab dem 60. Lebensjahr gezahlt wird. Zu den Geldanlageprodukten, die der staatlichen Förderung unterliegen, gehören Rentenversicherungen, Banksparpläne und Fondssparpläne.

Ähnlich wie bei der staatlichen Altersversorgung erhält der Versicherte jährlich eine Übersicht über die im Jahr geleisteten Zahlungen und über die vom Staat gewährten Zuschüsse. Darüber hinaus muss diese Aufstellung zwingend die Gesamtsparsumme und eine Aufstellung der Unkosten enthalten. Die staatlichen Zulagen sind festgesetzt und unabhängig von der Höhe des eingezahlten Betrags. Das bedeutet, dass Versicherungsnehmer, die nur den Mindestbetrag einzahlen, dieselbe Förderung erhalten, wie Versicherungsnehmer, die freiwillig einen höheren Beitrag zahlen. Generell erhalten Versicherungsnehmer jährlich pro Person 154€, pro Kind mit Geburtsjahr vor 2008 jeweils 185€ und für Kinder, die ab dem 01.01.2008 geboren wurden, sogar 300€. Darüber hinaus kann man die Beträge für die Riester Rente bei der Einkommenssteuererklärung angeben und damit unter Umständen Steuern sparen.

Bevor man sich eine günstige Rister Rente sucht, sollte man sich informieren, welche Personen förderberechtigt sind. Selbständige beispielsweise sind nicht förderberechtigt, es sei denn, der Ehepartner ist versicherungspflichtig beschäftigt und zahlt in eine Riester Rente ein. Generell sind diejenigen förderberechtigt, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Hierzu zählen neben Arbeitnehmern auch Auszubildende und versicherungspflichtige Selbständige. Darüber hinaus gehören Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose (hier sowohl die Empfänger von Arbeitslosengeld I als auch Arbeitslosengeld II), Empfänger sonstiger Renten (also beispielsweise Frührente, Erwerbsunfähigkeitsrente) oder Lohnersatzleistungen (z.B. Krankengeld) und geringfügig Beschäftigte, die aufgrund der Höhe ihres Einkommens nicht versicherungspflichtig sind, zu den Förderungsberechtigten. Doch auch Personen, die aufgrund von Pflege oder wegen der Kindererziehung nicht erwerbstätig sind, kommen in den Genuss der staatlichen Förderung. Das Gesetz sieht die gleiche Förderung für Menschen vor, die zu Hause Angehörige pflegen und für Eltern in der Elternzeit. Im Falle der Elternzeit ist der geförderte Zeitraum jedoch auf 3 Jahre begrenzt.

Für viele Jugendliche ist, wenn sie ihren Ausbildungsvertrag unterschrieben haben und die ersten Schritte im Arbeitsleben unternehmen, der Gedanke an die eigene Rente noch in weiter Ferne. Wenn man das erste Geld verdient, sind erst einmal andere Dinge wichtiger, als sich um die eigene Rente zu kümmern. Ein Blick in einen Tarifrechner zeigt jedoch, dass es kaum einen günstigeren Zeitpunkt gibt, Geld in die Riester Rente zu investieren, als die Berufsausbildung. Hier haben die Jugendlichen noch eine Beitragszeit von über 40 Jahren vor sich und müssen dementsprechend geringe Beiträge zahlen. Denn je weniger Zeit bis zum Rentenalter bleibt, umso höher werden die monatlichen Beträge, die man leisten muss, um eine Versorgungslücke zu schließen. Da die Versorgungslücke bei den heute 40jährigen Arbeitnehmern als Tatsache gilt, ist es sinnvoll, Präventivmaßnahmen zu ergreifen, wenn man noch viel jünger ist. Je länger man in die Riester Rente einzahlt, umso höher wird die zusätzliche Rente, die man später zu erwarten hat. Ein ausführlicher Riester Rente Vergleich zeigt, welche Vorteile ein möglichst früher Abschluss hat.

Generell können so viele Vorsorgeverträge mit Riester Zertifizierung abgeschlossen werden, wie man möchte. Allerdings wird nur ein Vertrag bezuschusst. Die Riester Rente sollte nicht als Geldanlageform angesehen werden, denn dafür ist sie nicht konzipiert worden. Zwar ist es möglich, sich einen Teil der Rentensumme zu Beginn der Rente auszahlen zu lassen - insgesamt maximal 30% - der Rest muss jedoch zwingend in monatlichen Rentenbeträgen an den Versicherten ausgezahlt werden. Da es auch auf jede weitere Anlageform im Sinne der Riester Rente keine staatlichen Zuschüsse mehr gibt, lohnt sich der Abschluss mehrerer Versicherungen und Sparpläne nicht.